Workshops and Training

Bring Deep Green Resistance activists to your community

Cost: Sliding scale. We generally ask that you cover travel, food, and lodging but may request a stipend for the trainers if your budget allows. We will work with you to make the training affordable. We can also assist with promoting your training.

Content: Our trainings are tailored to your needs. Typical subjects we cover include:

  • Grand strategy
  • Campaign strategy
  • Non-violent direct action tactics: practical skills training (climbing, tripods and other structures, lockboxes, etc.)
  • Know your rights, police interactions, and jail support
  • Security culture
  • Community organizing
  • Leadership and decision-making
  • Secure communications
  • Resistance art
  • Liberalism vs. Radicalism
  • Intro to Decisive Ecological Warfare (DGR strategy)

Direct Assistance: What if you need help instead of training? Our activists will travel to your location and work with you for up to 10 days on campaign planning, strategy, recruitment, outreach, tactics, etc.

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Untergangsszenarien "Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte gibt es keine positiven, kurzfristigen Lösungen für die globale menschliche Gesellschaft. Einige sind besser und einige sind schlimmer, und ein paar sind langfristig sehr gut, aber kurzfristig sind wir in einer Klemme. Ich werde nicht lügen - es ist zu spät für jegliche Freudenmalerei. Der einzige Ausweg liegt darin, unsere aussichtslose Situation frontal zu konfrontieren und nicht von falschen Hoffnungen abgelenkt zu werden."

Untergangsszenarien Kein Widerstand "Die Situation der Armen wird sich weiter verschlechtern. Die Millionen von Flüchtlingen, die von dem Wirtschafts- und Energiekollaps erschaffen wurden, werden sich auf den Weg machen und niemand wird sie wollen. Verzweifelte Menschen werden die einzigen Kandidaten für die gefährliche und schmutzige Arbeit sein, die notwendig sein wird, um die industrielle Produktion aufrecht zu halten, sobald die Energieversorgung schwankt. Daher werden die MachthaberInnen autonome und selbstständige Gemeinschaften als Bedrohung ihrer Versorgung mit Arbeitskräften sehen und sie unterdrücken oder zerstören.

Untergangsszenarien Kein Widerstand "Die autoritären Regierungen - jene, die weiterhin Menschen und Ressourcen erbarmungslos und ohne Rücksicht auf die Konsequenzen ausbeuten werden - werden größere Militärmacht haben und Ressourcen von ihren Nachbarn und gescheiterten Staaten ergreifen wie es ihnen gefällt. Es wird niemanden geben, der sie aufhalten kann. Es wird egal sein, ob Du im nachhaltigsten Öko-Dorf auf dem Planeten lebst wenn nebenan ein ewig ressourcenhungriger faschistischer Staat ist."

Untergangsszenarien Kein Widerstand "Ökologische Heilung durch mehrjährige Polykulturen und Aufforstung wird unmöglich werden wenn der Klimawandel zur beherrschenden Kraft wird. Die Hitze und Trockenheit werden Wälder unter dem Strich zu Kohlenstoffemittierern werden lassen, da die nördlichen Wälder an Hitze, Schädlingen und Krankheiten sterben und dann in kontinentweiten Feuern verbrennen werden, die die Brände des frühen 21. Jahrhunderts klein erscheinen lassen. Sogar intaktes Weideland wird die Temperaturextreme nicht überleben, da Kohlenstoff geradezu aus den verbleibenden landwirtschaftlichen Böden herausgebacken wird."

Untergangsszenarien Kein Widerstand "Die Klimaerwärmung wird sich weiter verschlimmern, lang nachdem die fossilen Energieträger aufgebraucht sind. Der Planet wird sich, wenn überhaupt, erst nach über 10 Millionen Jahren erholen. Eine starke Klimaerwärmung könnte den Planeten in ein neues, "wärmeres" Gleichgewicht überführen. Es ist möglich, dass große Pflanzen und Tiere nur nah den Polkappen überleben können. Es ist auch möglich, dass der ganze Planet praktisch unbewohnbar für große Pflanzen und Tiere wird, mit einem Klima, das eher der Venus als der momentanen Erde ähnelt."

Untergangsszenarien Begrenzter Widerstand "Es würde gezielte Angriffe auf die Energie-Infrastruktur geben, die die weitere Extraktion von fossilen Brennstoffen einschränken (mit Schwerpunkt auf die ekelhafteren Praktiken wie Gipfelabsprengung und Teersande). Einige dieser Angriffe würden von existierenden Widerstandgruppen (wie MEND) und einige von neueren Gruppen durchgeführt werden. Die zunehmende Ölknappheit würde Angriffe auf Öl-Pipelines und -Infrastruktur attraktiver für Militante aller Arten machen. Während dieser Zeit würden militante Gruppen sich organisieren, üben und lernen."

Untergangsszenarien Begrenzter Widerstand "Diese Attacken [auf die Energie-Infrastruktur] würden nicht symbolischer Natur sein. Der Großteil der Angriffe würde aus Sabotage bestehen. Das Ziel wäre, in den ersten paar Jahren den Konsum von fossiler Energie um 30% zu senken - und danach um mehr. Es würde ähnliche Angriffe auf Bestandteile der Energie-Infrastruktur, wie beispielsweise Überlandleitungen geben. Dies würde einen Prozess der politischen und infrastrukturellen Dezentralisierung in Gang setzen."

Untergangsszenarien Begrenzter Widerstand "In manchen Gegenden würden verlassene Vorstädte (unbewohnbar ohne billiges Öl) übernommen werden, leere Häuser würden zu Bauernhöfen umfunktioniert werden, zu Bürgerhäusern oder Kliniken, oder sie würden einfach abgerissen und ihre Einzelteile verwertet werden. Garagen würden in Scheunen verwandelt - die meisten Leute würden sich ohnehin keinen Treibstoff leisten können - und Ziegen würden in Parks grasen. Viele Straßen würden abgerissen werden und Wiesen und Wälder würden zurückkehren."

Untergangsszenarien Begrenzter Widerstand "Angriffe auf die Infrastruktur würden zahlreicher werden während der Ölverbrauch zurückgeht. Dies würde eine Wende im Bevölkerungswachstum bedeuten. Die Weltbevölkerung würde ihren Höhepunkt schneller erreichen, und die Anzahl Menschen am Höhepunkt würde geringer sein als im "kein Widerstand"-Szenario. Weil ein rapider Abfall früher eintreten würde, würde es pro Person mehr intaktes Land geben, sowie mehr Leute, die sich noch mit Subsistenzlandwirtschaft auskennen."

Untergangsszenarien Militante Begründung von uneingeschränkten Angriffen auf die Infrastruktur "Die Menschen werden nicht rechtzeitig handeln um die vollständige Zerstörung des Planeten zu verhindern. Arme Leute sind zu beschäftigt mit ihren eigenen Sorgen, reiche Leute profitieren vom Status Quo und die Mittelschicht ist zu besessen von ihren eigenen Ansprüchen und dem Schauspiel der Technologie um etwas zu unternehmen. Unkontrollierbarer Klimawandel stellt ein unmittelbares Risiko dar. Ein Abfall in der menschlichen Bevölkerung ist unvermeidlich und je schneller der Zusammenbruch passiert, desto weniger Menschen müssen sterben."

Untergangsszenarien Militante Begründung von uneingeschränkten Angriffen auf die Infrastruktur "Wir sind als Spezies in einem Zustand der Überbevölkerung. Das heißt, dass vielleicht ein signifikanter Teil der Menschen, die im Moment leben, sterben müssen bevor wir wieder in einem Bereich sind, den der Planet verkraften kann. Und dieser Unterschied wächst jeden Tag. Jeden Tag wird die Tragfähigkeit der Erde um hunderttausende Menschen verringert und jeden Tag steigt die menschliche Bevölkerung um mehr als 200,000. Die Menschen, die jeden Tag zu der Überbevölkerung hinzukommen, sind sinnlose Tode. Den Zusammenbruch hinauszuzögern wäre, so das Argument, selbst eine Form des Massenmords."

Untergangsszenarien Militante Begründung von uneingeschränkten Angriffen auf die Infrastruktur "Menschen sind nur eine Spezies unter Millionen. Millionen von Spezies zum Wohle von einer zu töten ist Wahnsinn, genau wie das Töten von Millionen von Menschen zum Wohle einer Person Wahnsinn wäre. Und da ein ungehinderter ökologischer Zusammenbruch die Menschen ohnehin ausrotten würde, wären diese Spezies für nichts ausgestorben und der Planet würde Millionen Jahre brauchen, um sich zu erholen. Darüber hinaus ist ein schneller Zusammenbruch letztendlich gut für die Menschen, da zumindest einige Leute überleben."

Untergangsszenarien Militante Begründung von uneingeschränkten Angriffen auf die Infrastruktur "Gut organisierte UntergrundkämpferInnen würden koordinierte Angriffe auf die Energieinfrastruktur überall auf der Welt unternehmen. Diese Angriffe würden jede Form annehmen, die Militante zuwege bringen können - Aktionen gegen Pipelines, Stromleitungen, Tanker und Raffinerien, eventuell unter Verwendung von elektromagnetischen Impulsen (EMPs). Die Angriffe würden so hartnäckig sein wie es den Militanten möglich ist. Die Verfügbarkeit von fossiler Energie würde um 90 Prozent sinken. Die Treibhausgasemissionen würden zusammenbrechen."

Untergangsszenarien Unbegrenzte Angriffe auf die Infrastruktur "Eine 90-prozentige Reduktion in der Verfügbarkeit von fossiler Energie würde bedeuten, dass immer noch genug für grundlegende Notwendigkeiten übrig ist, beispielsweise für den Anbau und die Zubereitung von Nahrung. Regierungen könnten immer noch versuchen, die Bevölkerung schnell auf eine subsistenzbasierte Art zu leben umzustellen, aber vermutlich würden das Militär und die Superreichen versuchen, alle verbleibenden Energiereserven aufsaugen. An einigen Orten würden sie erfolgreich sein und Hungersnöte wären das Ergebnis. An anderen Orten würden die Leute sich der Autorität der Mächtigen verweigern."

Untergangsszenarien Unbegrenzte Angriffe auf die Infrastruktur "In den meisten Gegenden wäre es unmöglich, eine energieintensive Zivilisation zu reorganisieren. Sogar dort, wo die existierenden politischen Organisationen weiter bestehen, würde der Verbrauch zurückgehen. Die Mächtigen wären unfähig, ihre Macht über große Entfernungen auszuüben und würde größtenteils ihre Aktivitäten auf nahe gelegene Gegenden beschränken. Das würde heißen, dass beispielsweise tropische Biosprit-Plantagen unmöglich würden. Dasselbe träfe auf Teersande und Gipfelabsprengungen zur Kohleförderung zu. Das Errichten einer neuen groß angelegten Infrastruktur wäre schlichtweg unmöglich."

Untergangsszenarien Unbegrenzte Angriffe auf die Infrastruktur "Obwohl die menschliche Bevölkerung zurückgehen würde, wären die Aussichten für so gut wie jede andere Spezies gut. Die Meere würden schnell beginnen, sich zu erholen. Das Selbe würde auf beschädigte Wildnisgebiete zutreffen. Da die Treibhausgasemissionen auf einen winzigen Bruchteil ihres früheren Niveaus reduziert worden wären, könnte ein unbeherrschbarer Klimawandel vermutlich verhindert werden. Zurückkehrende Wälder und Wiesen würden sogar Kohlenstoff aufnehmen und auf diese Weise helfen, ein lebensfreundliches Klima zu erhalten."

Untergangsszenarien Strategie der Entschiedenen Ökologischen Kriegsführung (DEW) "Es gibt viele verschiedene Mechanismen, die den Zusammenbruch herbeiführen können, aber nicht alle sind gleich oder ähnlich wünschenswert. In diesem Szenario werden einige der Mechanismen absichtlich beschleunigt und gefördert, während andere verlangsamt oder reduziert werden. Beispielsweise ist ein Rückgang des Energieverbrauchs durch verringerte Nutzung von fossilen Brennstoffen ein Mechanismus, der sehr gut für den Planeten ist, weshalb dieser Mechanismus gefördert wird. Andererseits ist ein ökologischer Zusammenbruch durch Zerstörung von Lebensraum und Artenvielfalt ebenfalls ein Mechanismus des Zusammenbruchs, und diese Art Zusammenbruch wird verlangsamt oder gestoppt wann und wo immer es möglich ist."

Untergangsszenarien Strategie der Entschiedenen Ökologischen Kriegsführung (DEW) "Jeder negative Aspekt des Zusammenbruchs der Zivilisation hat einen entgegengesetzten Trend, den die Widerstandsbewegung ermutigt. Der Zusammenbruch von großen autoritären politischen Strukturen hat einen Gegentrend von sich herausbildenden kleinen partizipatorischen politischen Strukturen. Der Zusammenbruch des globalen industriellen Kapitalismus hat einen Gegentrend von lokalen Systemen des Tausches, der Kooperation und gegenseitigen Hilfe. In dieser alternativen Zukunft zerstört eine kleine Zahl an Personen im Untergrund die große, schlechte Struktur, während eine große Anzahl Personen im "Übergrund" die kleinen, guten Strukturen kultivieren."

Untergangsszenarien Strategie der Entschiedenen Ökologischen Kriegsführung (DEW) "Langfristige Kriegsführung als solche passt nicht zu der spezifischen Zukunft, über die wir sprechen. Die Menschen in diesem Szenario werden niemals genug Leute haben um einen solchen Krieg zu führen. Und sie werden auf eine andere Art Widerstand treffen, auf die andere Taktiken anwendbar sind. Also werden sie die grundlegende Idee des langfristigen Volkskriegs nehmen und sie an ihre eigene Situation anpassen - den Planeten retten zu müssen, die industrielle Zivilisation zerstören und von einer Wiederauferstehung abhalten zu müssen. Sie werden eine neue große Strategie formulieren, die auf einer einfachen Abfolge von Schritten basiert, die logisch ineinander fließen."

Die Vier Phasen von DEW Netzwerkbildung & Mobilisierung "Der Widerstand konzentriert sich darauf, sich in Netzwerken zu organisieren und Kulturen des Widerstands aufzubauen um diese Netzwerke aufrecht zu erhalten. SympathisantInnen und potentielle RekrutInnen werden mit ernsthaften Widerstandsstrategien vertraut gemacht. Aber am wichtigsten ist in dieser Phase, die Über- und Untergrund-Organisationen zu gründen, die die Rekrutierung und Aktionen durchführen werden. Sicherheits- und Widerstandskultur sind zu diesem Zeitpunkt nicht sehr gut entwickelt, daher werden besondere Bemühungen unternommen um leichtfertige Fehler zu vermeiden."

Die Vier Phasen von DEW Netzwerkbildung & Mobilisierung "Das Trainieren von Aktivistinnen ist zentral, insbesondere durch risikoarme (aber effektive) Aktionen. Neue RekrutInnen werden die KombattantInnen, Kader und AnführerInnen der späteren Phasen werden. Neue AktivistInnen werden in den Ethos des Widerstands enkulturiert und existierende AktivistInnen geben schlechte oder kontraproduktive Gewohnheiten auf. Dies ist die Zeit, zu der die Widerstandsbewegung sich organisiert und ernst macht. Auch stellen die Leute persönliche Bedürfnisse und Konflikte zurück um eine Bewegung zu formen, die kämpfen und siegen kann."

Die Vier Phasen von DEW Netzwerkbildung & Mobilisierung "Isolierte Leute komen zusammen um eine Vision und Strategie für die Zukunft zu formulieren und die Kernzellen von zukünftigen Organisationen zu etablieren. Natürlich würde Netzwerkbildung mit bereits existierenden widerstandsorientierten Organisationen betrieben werden, aber die meisten Mainstream-Organisationen sind nicht willens, Militanz zu vertreten. Wenn möglich, sollten sie ermutigt werden, Positionen einzunehmen, die angesichts des Ausmaßes der Probleme, denen wir gegenüberstehen, angemessener erscheinen."

Die Vier Phasen von DEW Sabotage & Asymmetrische Aktion "Die WiderstandskämpferInnen können versuchen, spezifische Ziele je nach Gelegenheit zu stören oder außer Stand zu setzen. Größtenteils existieren die notwendigen Untergrundnetzwerke und Fähigkeiten noch nicht, um mehrere größere Ziele ins Visier zu nehmen. WiderstandskämpferInnen können besonders abscheuliche Ziele angreifen - kohlebetriebene Kraftwerke oder ausbeuterische Banken. In dieser Phase liegt der Fokus auf dem Üben, auf dem Eindringen in feindliche Netzwerke und Sicherheitssysteme und auf der Verstärkung von Unterstützung während organisationale Netzwerke aufgebaut werden."

Die Vier Phasen von DEW Sabotage & Asymmetrische Aktion "Die Widerstandsbewegung versteht die Wichtigkeit von entschiedenem Handeln. In den ersten beiden Phasen haben sie direkte Aktionen nicht in den Vordergrund gestellt, aber nicht, weil sie sich zurückhalten. Sie wissen, dass der Planet (und die Zukunft) ihre Taten braucht, aber sie verstehen, dass er nicht von dummen oder übereilten Handlungen profitieren würde, oder davon, dass die Bewegung sich Probleme einhandelt, auf die sie noch nicht vorbereitet ist. Sie handeln also so ernsthaft, so schnell und so entschieden wie sie können, aber stellen sicher, dass sie die Grundlage legen, die sie brauchen, um wirklich effektiv zu sein."

Die Vier Phasen von DEW Sabotage & Asymmetrische Aktion "Übergrund-AktivistInnen übernehmen mehrere wichtige Aufgaben. Sie setzen sich für die Akzeptanz und Normalisierung von militanteren und radikaleren Taktiken ein. Sie unterstützen Sabotage entschieden wenn sie durchgeführt wird. Moderatere Gruppen nutzen das Auftreten von Sabotage um die Mächtigen dafür zu kritisieren, dass sie angesichts wichtiger Themen wie dem Klimawandel nicht handeln. Sie nehmen nicht die Seite der Mächtigen gegen die SaboteurInnen ein, sondern argumentieren, dass die Situation ernst genug ist, um derartige Taten legitim werden zu lassen.

Die Vier Phasen von DEW Sabotage & Asymmetrische Aktion "Die radikaleren Gruppen und Basisorganisationen fahren fort, eine Gemeinschaft des Widerstands zu etablieren, aber sie etablieren auch davon getrennte Organisationen und parallele Institutionen. Diese Institutionen konzentrieren sich auf Notfallhilfe, Vorbereitungen auf Katastrophen, und darauf, Leuten zu helfen, mit dem bevorstehenden Zusammenbruch umzugehen.

Gleichzeitig organisieren Übergrund-AktivistInnen Leute für zivilen Ungehorsam, groß angelegte Konfrontationen und andere Formen von direkter Aktion."

Die Vier Phasen von DEW Sabotage & Asymmetrische Aktion "Übergrund-Organisationen etablieren Koalitionen, Konföderationen und regionale Netzwerke in dem Wissen, dass es später größere Hindernisse diesbezüglich geben wird. Diese Konföderationen maximieren das Potential von Übergrund-Organisationen dadurch, dass sie Materialien, Wissen, Fähigkeiten, Lernpläne usw. teilen. Sie planen außerdem strategisch und konzentrieren sich darauf, geplante Kampagnen durchzuführen anstatt nur zu reagieren und "von Krise zu Krise" zu organisieren."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "WiderstandskämpferInnen wenden sich von Einzelzielen ab und ganzen industriellen, politischen und ökonomischen Systemen zu. Für die Zerstörung von industriellen Systemen werden Untergrundnetzwerke benötigt, die auf hierarchische oder paramilitärische Art organisiert sind. Diese größeren Netzwerke gehen aus den früheren Phasen mit der Fähigkeit, mehrere Aktionen gleichzeitig durchzuführen, hervor."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "Systemzerstörung hat als Ziel, Schlüsselpunkte und Engpässe in den (elektrischen, Transport-, Finanz-, usw.) Systemen des Gegners zu identifizieren und diese anzugreifen um diese Systeme zum Einsturz zu bringen oder ihre Funktionalität zu reduzieren. Dabei handelt es sich nicht um eine einmalige Sache. Industrielle Systeme sind groß und können zerbrechlich sein, aber sie wuchern statt monolithisch zu sein. Reparaturen werden versucht werden. Die Mitglieder des Widerstands verstehen das. Eine effektive Systemzerstörung benötigt Planung, die durchgehende und koordinierte Aktionen über einen Zeitraum hinweg ermöglicht."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "Der Übergrund gewinnt nicht wirklich an Fahrt solange das tägliche Leben wie immer abläuft. Aber wenn die globalen industriellen und ökonomischen Systeme mehr und mehr ge- und zerstört werden (aufgrund von kapitalismusbedingtem ökologischem Zusammenbruch, der Katastrophe des globalen Klimawandels, dem Abfall nach dem Höhepunkt der Ölförderung, des nutzbaren Landes, des verfügbaren Wassers, oder aus anderen Gründen), wächst die Unterstützung für widerstandsfähige lokale Gemeinschaften. Aussetzer in der Lieferung von Elektrizität und verarbeiten Gütern erhöhen das Interesse an lokaler Nahrung, Energie, usw."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "ÜbergrundaktivistInnen nutzen die Unterbrechung von Systemen als Gelegenheit, lokale Gemeinschaften und parallele Institutionen zu stärken. Der Mainstream wird ermutigt, auf lokale, auf Mitwirkung basierte Initiativen in den ökonomischen, politischen und sozialen Sphären umzusteigen. Wenn ökonomische Turbulenzen Arbeitslosigkeit und Hyperinflation verursacht, werden Leute lokal angestellt um ihrer Gemeinschaft und dem Land zu nutzen."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "Übergrundorganisationen rufen jedes Mal, wenn die MachthaberInnen versuchen, Ausbeutung oder Autoritarismus zu steigern, dazu auf, ihnen die Unterstützung zu entziehen und stattdessen lokale, demokratische politische Gebilde zu unterstützen. Diese Parallelinstitutionen können bessere Arbeit leisten als die MachthaberInnen. Die in den früheren Phasen quer durch alle Bevölkerungsschichten etablierten Beziehungen helfen, diese Gebilde rechenschaftspflichtig zu halten und Unterstützung aus verschiedenen Gemeinschaften zu sichern."

Die Vier Phasen von DEW Systemstörung "Zu jedem Zeitpunkt in dieser Phase werden strategische Anstrengungen unternommen, um die schon existierenden Belastungen der ökonomischen und industriellen Systeme zu erhöhen, die durch Peak Oil, finanzielle Instabilität und verwandte Faktoren erzeugt werden. Die WiderstandskämpferInnen sehen sich selbst in der Rolle, dass sie ein bereits schwankendes Gebäude zum Stürzen bringen. Viele der Störungen in diesem Szenario kommen tatsächlich aus dem System selbst, nicht von den AktivistInnen."

Die Vier Phasen von DEW Endgültiges Niederreißen der Infrastruktur "WiderstandskämpferInnen gehen einen Schritt weiter als die (Zer)störung von Systemen. Die Absicht ist, so viel wie möglich von der industriellen Infrastruktur endgültig zu zerstören. Diese Phase ist ein letzter Ausweg; in der optimistischsten Variante ist sie nicht nötig. In der optimistischsten Variante würden sich auftürmende Krisen und Schäden an der Infrastruktur in Kombination mit kraftvollen Übergrundbewegungen die MachthaberInnen zwingen, den sozialen, politischen und ökonomischen Wandel zu akzeptieren; eine Reduktion des Konsums würde mit einem ernst gemeinten Versuch einhergehen, einen Wandel zu einer nachhaltigen Kultur durchzuführen."

DEW umsetzen "Widerstand gegen die Zivilisation ist von vorn herein dezentralisiert. Dies ist für Untergrundgruppen, die nur minimalen Kontakt miteinander haben, besonders wahr. Um die Abwesenheit einer Befehlshierarchie auszugleichen, wird eine generelle übergreifende Strategie allgemein bekannt und akzeptiert. Darüber hinaus sind lose verbündete Gruppen bereit, aktiv zu werden wenn die strategische Situation dies erfordert. Diese Gruppen sind bereit, Krisen wie ökonomische Zusammenbrüche auszunutzen."

DEW umsetzen "Autonome Zellen bewahren sich ihre Bereitschaft, auf Gelegenheitsbasis Aktionen durchzuführen, indem sie im Voraus angemessene lokale Ziele und Taktiken wählen. Dann, sobald eine größere, koordinierte Aktion durchgeführt wurde (die beispielsweise einen Stromausfall verursacht hat), nutzen autonome Zellen die Gelegenheit, um ihre eigenen Aktionen innerhalb weniger Stunden durchzuführen. Auf diese Weise können nicht verbundene Zellen etwas durchführen, was gleichzeitigen Aktionen sehr nahe kommt, und auf diese Weise ihre Effektivität maximieren."

DEW umsetzen "HistorikerInnen glauben heute, dass der anfängliche Unwille der Alliierten, anzugreifen, Millionen von zivilen Leben gekostet haben könnte. Da sie Deutschland nicht früh stoppten, machten sie einen langen und blutigen Konflikt unvermeidlich. General Alfred Jodl, der deutsche Chef des Wehrmachtführungsstabes, bestätigte dies im Laufe seines Prozesses vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal."

DEW umsetzen "Die WiderstandskämpferInnen hatten das Ziel, Konsum und industrielle Aktivität zu reduzieren, daher war es ihnen egal, dass einige industrielle Anlagen Notstromgeneratoren hatten und dass Staaten Strom sparten und rationierten. Sie sahen es als wichtigen ökologischen Sieg, Fabriken dazu zu bringen, mit weniger Strom auszukommen oder dass auf nationaler Ebene Öl gespart wurde. Sie waren sich dessen bewusst, dass es die Mainstream-Umweltschutzbewegung niemals auch nur geschafft hatte, das Wachstum des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen zu verhindern. Den Verbrauch sogar zu vermindern, war beispiellos."

DEW umsetzen "Energienetzwerke nahmen eine höhere Priorität als Ziele ein. Viele Stromnetze waren bereits fast ganz ausgelastet und es war teuer, sie auszubauen. Sie wurden mit der Zeit wichtiger weil "tragbarere" Energieträger wie fossile Brennstoffe teilweise von weniger gut transportierbaren Energieformen ersetzt worden. Darüber hinaus erkannten die WiderstandskämpferInnen, dass Stromnetze häufig von einigen wenigen großen Anschlusskabeln abhingen, die sich über Kontinente erstreckten und die sehr anfällig für Angriffe waren."

DEW umsetzen "Die WiderstandskämpferInnen erkannten, dass sporadische Sabotage ihrem Feind erlauben würde, sich neu zu gruppieren und Wege zu entwickeln, auf zukünftige Angriffe zu reagieren. Diese Bewältigungsmethoden waren manchmal für den Widerstand erstrebenswert (z.B. ein Umdenken hin zu weniger schädlichen lokalen Energiequellen) und manchmal nicht erstrebenswert (z.B. das schnelle Entsenden von Reparaturteams, Überwachung durch ferngesteuerte Drohnen, Kriegsrecht, usw). Die WiderstandskämpferInnen glichen die Nachteile, die ihnen daraus entstanden, dass einige ihrer Taktiken bekannt wurden, dadurch aus, dass sie eine Serie von offensiven Überraschungsaktionen im Rahmen eines größeren Kampfes durchführten."

DEW umsetzen "WiderstandskämpferInnen verstanden, dass DEW von relativ einfachen Taktiken bezüglich "angemessener Technologie" abhing (sowohl im Über- wie im Untergrund). DEW hing von kleinen Gruppen ab und war eher einfach als komplex. Es gab nicht viel geheime Information bezüglich Taktik. In der Tat erwiesen sich eskalierende Aktionen mit gradlinigen Taktiken als am sinnvollsten."

DEW umsetzen "Wie wir sehen, kann eine kleine Gruppe intelligenter, entschlossener und mutiger Menschen extrem effektiv sein, sogar wenn sich nur jedeR 1000., 10.000. oder sogar 100.000. beteiligt. Aber sie sind hauptsächlich aufgrund ihrer Fähigkeit, größere Kräfte zu mobilisieren, effektiv, ob es sich dabei um soziale Bewegungen oder um industrielle Engpässe handelt.

Darüber hinaus wird klar, dass es, wenn die Kerngruppe bestehen bleibt, möglich ist, dass sie anwächst und schließlich gewinnt."

DEW umsetzen "HistorikerInnen, die dieses Szenario kommentieren, werden sagen, dass DEW daraus ausgelegt war, eine kleine Anzahl von Personen bestmöglich zu nutzen, anstatt anzunehmen, dass die Strategie rechtzeitig starken Zuspruch finden würde. Wenn mehr Leute verfügbar gewesen wären, wäre die Strategie sogar noch effektiver gewesen. Darüber hinaus werden sie vielleicht sagen, dass diese Strategie darauf ausgelegt war, Leute von einer Vielzahl verschiedener Hintergründe zu mobilisieren, auf eine Weise zu handeln, die für sie machbar war; es wurde sich weder nur auf Militanz verlassen, noch ausschließlich auf symbolische Handlungen."

DEW umsetzen "Die Taktiken, die für DEW notwendig waren, waren relativ einfach und zugänglich und viele davon bedeuteten wenig Risiko. Sie waren angemessen angesichts des Ausmaßes und der Ernsthaftigkeit des Ziels und des Problems. Vor dem Beginn der DEW wurden die benötigten Taktiken nicht angewandt weil es an einer allgemeinen Strategie mangelte sowie an einer organisationalen Entwicklung.

Diese Strategie und Organisation waren allerdings nicht schwer zu entwickeln - die Hürden waren hauptsächlich ideologischer Art."

DEW umsetzen "Um das Risiko einzuschätzen, dachten sowohl die WiderstandskämpferInnen als auch zukünftige HistorikerInnen über sowohl das Risiko des Handelns nach wie über das Risiko des Nicht-Handelns. In diesem Fall wäre das Ergebnis, wenn keine effektive Strategie umgesetzt worden wäre, ein zerstörter Planet und der Verlust von jahrhundertelangen Bemühungen um soziale Gerechtigkeit gewesen. Keine effektive Strategie umzusetzen (oder gar nicht zu handeln) hätte Milliarden Menschen und zahllose nichtmenschliche Lebewesen getötet. Den offensiven Aktionen wohnten bedeutsame Risiken inne, Risiken, die die meisten Leute dazu bewegten, sich an sicherere symbolische Aktionen zu halten. Aber die Risiken des Nicht-Handelns waren weitaus größer und endgültiger."

DEW umsetzen "Die Entschiedene Ökologische Kriegsführung wird ihre Ziele in einem angemessenen Zeitrahmen und in einer vernünftigen Reihenfolge umgesetzt haben. Die offensiven Aktionen im Rahmen von DEW wurden so schnell ausgeweitet, wie die zugrunde liegende Infrastruktur es verkraften konnte. Der genaue Punkt, an dem ein katastrophaler Klimawandel unabwendbar sein würde, war unklar, aber DEW und andere Maßnahmen werden es geschafft haben, diesen zu verhindern. Die meisten anderen Maßnahmen, die anfangs vorgeschlagen wurden, haben nicht einmal versucht, dies zu erreichen."

DEW umsetzen "Obwohl ein bestimmter Kontext und eine bestimmte Menge Wissen notwendig war, um diese Strategie umzusetzen, war diese im Kern sehr einfach und konsistent. Sie war robust genug, um mit unerwarteten Ereignissen umgehen zu können und konnte auf eine einfache und klare Weise ohne Jargon erklärt werden. Die Strategie war anpassbar genug, um in vielen verschiedenen lokalen Kontexten angewandt zu werden."

DEW umsetzen "Handeln und Nicht-Handeln haben beide ernste Konsequenzen. Ein weitreichender Zusammenbruch - der großes menschliches Leid bedeuten könnte - machte Vielen Angst. Die WiderstandskämpferInnen in dieser alternativen Zukunft glaubten vor allem, dass ein furchtbarer Ausgang nicht unvermeidbar war und dass sie mitbestimmen konnten, wie die Zukunft aussehen würde."

DEW Overview

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“Die Übernahme und Durchsetzung einer gegebenen Politik kann nur durch Macht erreicht werden. Macht und Druck kommen nicht von den Massen an sich. Macht ist das aktive Prinzip von organisierten Massen, die sich zu einem klar definierten Zweck zusammentun.” ― A. Philip Randolph